6 Dinge, die ihr in Vietnam erleben müsst

Vietnam

Das Reiseziel Nummer eins lautet derzeit Vietnam. Warum ihr dieses Land unbedingt bereisen müsst und welche Stationen ihr auf eurer Bucketlist abhaken solltet?

Vietnam zählt derzeit definitiv zu den absoluten must do Reisezielen 2018. Als eine gute Alternative zu anderen asiatischen Ländern hält sich der Tourismus hier noch in Grenzen und gleichzeitig boomt das Land wie nie zuvor. Wo vor rund 40 Jahren noch bitterer Krieg herrschte, sind die Leute heute extrem lebensfroh und glücklicher denn je. Wer nach Vietnam reist, der erlebt ein Land voller Gegensätze in Natur und Wohlstand. Die Temperaturen bieten von Schnee bishin zu extremer Hitze alles, was das Herz begehrt. Gutes Essen und hilfsbereite Menschen stehen an der Tagesordnung und entlang der Küste gibt von oben nach unten es so einiges zu erleben:

HANOI, DIE HAUPTSTADT VIETNAMS 

Wer die Reise aus Deutschland antritt, der landet meist in Hanoi, der Hauptstadt des Landes. Nach einer kurzen Eingewöhungsphase bezüglich der Verkehrslage, kann man in Hanoi ziemlich viel entdecken. Zwischen Hochbetrieb und den Touristen findet man auch viel Ursprung und Tradition. Neben dem Literaturtempel, dem Ho-Chi-Minh Mausoleum und dem Hoan-Kiem-See, sollte man unbedingt auch den typisch asiatischen Dong Xuan Market besuchen.

Eine beeindruckende Natur

WELTKULTURERBE: DIE HALONG BAY

Smaragdgrünes Wasser und meterhohe Kalksteine, umgeben von dichtem Regenwald – das macht die Halong Bay aus. Eine Tagestour mit dem Boot (Cat Ba Ventures kann ich nur empfehlen) reicht völlig aus, um viele Eindrücke mitzunehmen. Der Besuch eines echten schwimmenden Fischerdorfes ist nur ein Highlight der Tour. Wer hart im Nehmen ist, der schwimmt bei schönem Wetter ein paar Runden in wunderschöner Natur zwischen den Kalksteinen, bevor es kurze Zeit später wieder mit den Kajaks auf’s Wasser geht. Gegen Mittag gibt es übrigens noch ausreichend Stärkung an Bord – am späten Nachmittag geht es wieder zurück nach Cat Ba Island.


DIE LÄNGSTE HÖHLE ASIENS NAHE DONG HOI

Die Paradise Cave. Von Dong Hoi gelangt man in ca. einer Stunde mit dem Taxi zum Phong Nha-Ke Bang Nationalpark. Schon die Reise hierher ist, vor allem bei dem heimischen Fahrstil, sehr abenteuerlich. Auf dem Weg begegnet man neben den sehr ursprünglichen Dörfern auch der ein oder anderen Kuh auf der Straße. Am Ziel angekommen, ist die etwa 5 km lange Tropfsteinhöhle die bisher längste entdeckte Höhle Südostasiens. Zugegebenermaßen ist der Aufstieg zur Cave mehr als anstrengend, jedoch wird man mit einer unfassbaren Aussicht belohnt. Diesen Spot solltet ihr auf keinen Fall verpassen!

Handwerkskünste und eine Reise in die Vergangenheit


DAS KÜNSTLERDORF HOI AN

Bekannt für seine Handwerkskunst bietet das historische Hoi An extrem begabte Künstler und Schneider. Jeder der hierher kommt, sollte sich etwas maßschneidern lassen. Für extrem wenig Geld kann man hier unglaublich gut verarbeitete Kleider, Anzüge und Co. bekommen, die so lange angepasst werden, bis man zu einhundert Prozent zufrieden ist. Aber Achtung: Nicht jede Schneiderei ist gut, daher erkundigt euch also vorher z.B. in Reise-Apps nach den besten Bewertungen.


KRIEGSGESCHICHTEN IN HO-CHI-MINH STADT

In Ho-Chi-Minh City, früher Saigon, ist eine extrem laute und versmogte Stadt. Im Gegensatz zu den vorherigen Zielen sehr anstrengend, sollte man hier trotzdem einen Stop einlegen. Auf den Gang in das Kriegsreste-Museum sollte man sich mental vorbereiten, denn dort werden alles andere als leicht zu ertragende Bilder von Kriegsopfern gezeigt. Auch auf den Straßen begegnet man immer wieder Opfern von Agent Orange (ein Gift, das im Krieg eingesetzt wurde), die mit dauerhaften Behinderungen leben müssen. Fern von allem Schicksal versprühen diese Menschen jedoch pure Lebensfreude und das macht diesen Besuch auch so lohnenswert. Auch das alte Postamt, den Wiedervereinigungspalast und die Notre-Dame-Basilika sind sehenswert. Wer die Aussicht von oben genießen möchte, der nimmt einen Drink in der Bar des Bitexco Financial Towers mit einem tollen Blick über Ho-Chi-Minh Stadt.

Ab auf die Insel!

PHU QUOC, DIE GRÜNE INSEL

Mit dem Flugzeug gelangt man in einer Stunde von Saigon auf die Insel Phu Quoc. Im Gegensatz zur Großstadt ist es angenehm ruhig und extrem grün. Unzählige kleine Restaurants laden zum Essen von frischen Meeresfrüchten ein und am Strand kann man gut mit einer Kokosnuss entspannen. Auch wenn viele sagen, dass hier der schönste Strand Südostasiens zu finden sei, muss ich leider widersprechen. Gezeichnet von Müll an jeder Ecke, wird dieser auch minütlich am Strand angespült und der größte Teil der Strandabschnitte ist voll mit Plastik. Dennoch hat die Insel auch schöne Gegenden, die man am Besten spontan mit dem Roller erkundigt. Der Night Market und der Sonnenuntergang sind sehenswerte Ziele, um die letzten Tage in Vietnam zu genießen.

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