Travel Diary #2: Auf den Spuren von Hanoi

Wir sind in der Hauptstadt des Landes angekommen: Hanoi. Im ersten Moment ist der Verkehr zwar extrem chaotisch, aber mit der Zeit gewöhnt man sich daran. Am Abend der Ankunft passierte nicht mehr viel. Einchecken, ein wenig umsehen und vor allem etwas zu essen auftreiben …

DAS IST DAS BESTEN ESSEN IN HANOI

1. Das Restaurant Pho 10 hat super leckere vietnamesische Suppen. Ich habe mir die vegetarische Pho bestellt – dazu darf das Banh Quay, eine Art Spritzgebäck, zum Dippen nicht fehlen.

2. Das Café GAU Coffee&Bakery ist eine Mischung aus westlicher Welt und vietnamesischer Tradition. Im Gegensatz zu vielen anderen Cafés schon ziemlich modern, konnte ich am nächsten Tag einfach nicht an diesen leckeren Croissants vorbeilaufen (tatsächlich unter anderem die Besten, die ich je hatte). Unter vietnamesischer Leitung wird hier natürlich auch der traditionelle vietnamesische Kaffeespezialität namens Ca phe sua da serviert. Er besteht zunächst aus einer Schicht Kondensmilch, auf die dann der Espresso folgt – nach Belieben gibt man noch Eiswürfel hinzu.

3. Liebt ihr Fondue? Dann probiert unbedingt unbedingt einmal den sogenannten Hot Pot, die asiatische Variante. Meist wird eine gemischte Platte mit Fleisch, Fisch, Gemüse und Nudeln serviert, die man dann selbst in einem Topf mit Brühe kocht (Veggie geht auch). Am Besten ihr gehe dafür in die Straße Pho Ta Hien – dort findet man viele gute Angebote.

HANOI ENTDECKEN

Nach der kleinen Stärkung ging es dann weiter zum schönen Literaturtempel und dem Hoan-Kiem-See, der die Altstadt Hanois vom ehemaligen französischen Kolonialviertel trennt. Vor einigen Jahren fand man hier eine mehr als zwei Meter lange Schildkröte, die heute noch im Jadeberg-Tempel ausgestellt ist – Crazy!

FREIHEIT & UNABHÄNGIGKEIT

Richtig beeindruckend wurde es für mich dann aber beim Ho-Chi-Minh-Mausoleum. Hier liegt der aufgebahrte Körper des ehemaligen Freiheitskämpfers Vietnams. Täglich pilgern tausende Menschen zu seinem Grab und vor allem für die Locals ist ist dieses sehr bedeutsam. Leider war das Mausoleum an diesem Tag geschlossen, dabei hätte mich die Wartezeit von mehreren Stunden wahrscheinlich sowieso schon abgeschreckt. Auch wenn ihr nicht vorhabt, den damaligen Präsidenten aufgebahrt zu erleben, sind das Gebäude und die Atmosphäre allein schon ziemlich krass und man kann noch einiges über die Geschichte des Landes erfahren.

STREET FOOD

Nach dem anschließenden Besuchs des Dong Xuan Market, auf dem es zwischen vielem Kitsch auch schöne Kleinigkeiten zu ergattern gibt, schnappten wir uns erstmal ein wenig Street Food to go. Frittierte Bananen, getoppt mit Reiskügelchen, Kokosmlich, Erdnüssen und Kokosraspeln findet man hier an jeder Ecke – soooo lecker!

Seid gespannt woher mein nächstes Travel Diary stammt und lest hier, was ich bereits erlebt habe.

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