Travel Diary #4: Saigon und eine traumhafte Insel mit Schattenseiten

Zeit, sich von dem schönen Hoi An zu verabschieden und sich wieder in die Großstadt zu begeben. Diesmal geht es mit dem Flugzeug nach Ho Chi Minh Stadt (früher Saigon).

Der erste Eindruck von Saigon: noch mehr Verkehr und noch mehr Smog als in der Hauptstadt. Hier ist jedoch alles größer und teils moderner als im Norden (das liegt wohl daran, dass die Stadt lange von den Amerikanern besetzt wurde). Selbst im Essen spiegelt sich der Westen wieder: man findet vermehrt Chickenwings, Burger und Co. auf der Speisekarte – auch zum Frühstück …

DIE GESCHICHTE VIETNAMS

Es geht in‘s Museum, um mehr über den Vietnamkrieg zu erfahren. Die Darstellung ist jedoch nichts für schwache Nerven und im Vergleich zu vielen anderen Museen in seiner Offensichtlichkeit nicht zu überbieten. Über sehr grausame Bilder der Kriegsopfer, bishin zur Veranschaulichung der Menschen mit unvorstellbaren Gendefekten, auf Grund von Agent Orange (ein Pflanzengift, welches die Amerikaner über das Land sprühten), ist man dem Krieg mental ziemlich nahe. Aus den Lautsprechern dröhnen Bombenexplosionen in Dauerschleife und auf dem Outdoor-Gelände kann man sich die Hubschrauber und Düsenjäger angucken. Ich empfehle jedem, sich das Museum in Saigon anzusehen, um eine bessere Vorstellung von einem so grausamen Krieg zu bekommen, der gerade einmal gut 40 Jahre zurückliegt.

PHU QUOC – EINE TRAUMHAFTE INSEL MIT SCHATTENSEITEN

Endlich Sonne. Auf Phu Quoc ist das Klima um einiges tropischer als bisher. Vieles ist noch sehr ursprünglich und vor allem sehr grün – soweit der erste Eindruck. Was leider nicht zu übersehen ist, ist der ganze Müll. Vor allem Plastik findet man hier, wie an vielen Stellen Vietnams, zu Hauf. Ein trauriger Anblick, denn neben vereinzelten Abschnitten gleichen vermeintlich paradiesische Strände einer einzigen Müllhalde (und das ist keineswegs untertrieben). Positiv fällt jedoch auf, dass es deutlich weniger Verkehr gibt und die Leute hier viel entspannter sind, als in den größeren Städten.

Ich genieße meine letzten Tage auf Phu Quoc (mit Sonnenstich – Yeay) bevor der Alltag mich zurückgewinnt. Vietnam ist ein extrem freundliches und hilfsbereites Land mit wunderschöner Natur, aber leider auch sehr viel Müll. Man kann nur hoffen, dass die Regierung dieses Problem schnell in den Griff bekommt, um diese schöne Landschaft noch lange aufrecht zu erhalten und die Meere zu schützen.

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