Ernährung: Warum ich diese Dinge nicht im Alltag esse

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Auf was ich bei meiner Ernährung im Alltag verzichte und warum ich mir dabei nichts verbiete

Thema Ernährung und Sport – immer wieder bekomme ich hierzu Nachrichten via Instagram und Co. von euch. Da einige fragen, erzähle ich euch in diesem Artikel, wie ich mich grundsätzlich ernähre, auf was ich verzichte und warum ich mir wiederum niemals etwas verbieten würde.

EIN GUTER START IN DEN TAG

Mein Tag fängt morgens etwa so an: gefühlte 10 Mal snoozen, viel zu spät aufstehen und am Ende keine Zeit mehr haben, in Ruhe zu frühstücken (shame on me). An dieser Stelle möchte ich allerdings nochmal betonen, dass ich dennoch immer pünktlich bin :D. Wenigstens schaffe ich es immer noch mir Frühstück einzupacken. An alle Hamburger: Mein Brot kaufe ich bei der Effenberger Vollkornbäckerei (Dinkel-Vollkornbrot ohne Hefe – die regt nämlich den Hunger an). Das gibt es dann morgens mit Avocado. Avocado = viel Wasser & CO2-Ausstoß, I know. Ich mache auch noch nicht alles richtig, aber das kann man meiner Meinung nach auch gar nicht – gebe mir jedoch Mühe.

MEIN ALLTAG

Jedenfalls findet man bei mir im Kühlschrank niemals Käse oder Wurst, denn das ist mir im Alltag zu fettig und Kalorienreich (Ausnahmen gibt es manchmal beim Frühstücken gehen). Zudem möchte ich meinen geringen Konsum an Fleisch beibehalten und den von tierischen Produkten etwas senken. Ich bin weder Veganer, noch Vegetarier, aber es ist mir sehr wichtig, mich bewusst und ausgewogen zu ernähren. Schweinefleisch und Geflügel esse ich so gut wie gar nicht. Viel Fleisch ist ungesund – das ist nichts neues. Was ich wirklich nicht verstehe ist, wenn Leute in meinem Umfeld bewusst billiges Fleisch aus schlechter Tierhaltung einkaufen. Selbst, wenn einem das Wohl der Tiere egal ist, so sind diese Massen an Fleisch voll mit Medikamenten und am Ende alles andere als gut für einen selbst. Wer es sich bisher noch nicht vor Augen gehalten hat, sollte darüber nachdenken und lieber gutes, teureres Fleisch einkaufen und dafür am Ende etwas weniger davon konsumieren.

MEIN LUNCH & DAS ABENDESSEN

Ich koche jeden Tag frisch (es sei denn, ich gehe essen). Ich würde niemals ein Fertiggericht einkaufen und das Einzige, was ich in Dosen hole, sind zum Beispiel Kichererbsen oder passierte Tomaten. Nahezu jedes Fertiggericht enthält Unmengen an Zucker und Zusatzstoffen – dass das extrem ungesund ist, brauche ich niemandem erzählen. Ich koche leidenschaftlich gerne und ich weiß, dass andere es teils wirklich hassen. Vielleicht probiert ihr es einfach mal aus mehr selbst zu machen. Es muss nicht gleich ein 3-Gänge-Dinner sein und ihr müsst für eine gesunde Ernährung auch nicht drei Stunden in der Küche stehen (alles Ausreden :-P). Wenn ich keine Lust oder Zeit zum Kochen habe, dann gibt es bei mir Naturkornreis oder Vollkorn-Dinkel-Nudeln (mehr Nährstoffe, als helle Varianten = längeres Sättigungsgefühl) mit Gemüse. Experimentiert mit Kräutern und verschiedenen Gewürzen – es muss nicht immer nur Salz und Pfeffer sein. Limettensaft, Lemongrass, Ingwer, Chili, Garam Masala – es gibt einiges, womit euer Gericht alles andere als langweilig schmeckt. Beim Selberkochen wird einem erstmal bewusst, was eine gesunde Ernährung wirklich bedeutet…

Worauf ich sonst noch achte?

MILCHPRODUKTE

Auf Kuhmilch verzichte ich übrigens weitestgehend aus ethischen Gründen. Die Haltung von Milchkühen und massenhafte Produktion ist meines Erachtens vergleichbar mit der Fleischproduktion. Des weiteren halte ich nichts von Dumpingpreisen, die am Ende nicht nur den Tieren, sondern auch den Bauern schaden. Auch hier gilt für mich: keine Billigwaren! Ich esse ohnehin kaum Milchprodukte und habe meinen Konsum vom täglichen Latte Macchiato vor Kurzem umgestellt. Ich trinke ihn mittlerweile mit Hafermilch. Ausnahmen gibt es nur, wenn diese im Café nicht vorhanden ist (meist verzichte ich dann jedoch ganz). Ein netter Nebeneffekt seit meiner Umstellung? Keine Bauchschmerzen mehr! Ich habe sie ehrlich gesagt schon gar nicht mehr so wahrgenommen und bin auch nicht Laktose-intollerant. Wahrscheinlich war es eher die Menge, die das Ganze hervorgerufen hat…

KEINE VERBOTE

Bei mir gibt es aber nicht nur Verzicht. Habe ich Lust auf einen Burger, Chips oder Fries mit Cheese Topping (Gott segne diese Erfindung), dann esse ich das auch – alles in Maßen. Für den einen oder anderen wird eine Ernährungsumstellung anfangs sicher hart, aber wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Der Körper muss sich daran gewöhnen, genauso wie euer Kopf. Wenn ihr es aber erstmal 2/3 Wochen durchzieht, dann wird es immer leichter – versprochen. Ich verzichte übrigens fast nie auf Kohlenhydrate, denn das macht mich nicht satt und dazu extrem schlechte Laune („wenn du hungrig bist, wirst du zur Diva“). Zum Trinken gibt es bei mir im Alltag immer Wasser – davon ca. 3 Liter täglich. Wer Geschmack braucht, der kann sich Früchte untermischen, oder kalten Früchtetee (ohne künstliche Aromen) ansetzen…

Bringe Bewegung in dein Leben!

SPORT

Und dann nochmal zum Thema Sport: Ich schaffe es derzeit durchschnittlich zwei Mal die Woche in’s Gym und je öfter ich gehe, desto motivierter bin ich weiterzumachen (so motiviert ihr euch am Besten). Ich gehe derzeit ein Mal die Woche zum Boxen (hoffentlich bald öfter) und mache ein Mal die Woche meinen Trainingsplan. Fragt hierzu das Personal im Fitnessstudio, denn so könnt ihr diesen individuell für euch planen lassen. Inspiration gibt es hier, jedoch rate ich euch vorher mit einem ausgebildeten Trainer zu sprechen, um gegebenenfalls auf persönliche Defizite zu achten.

So, genug geschnackt. Nun habt ihr einen ausführlichen Einblick in meine Ernährung bekommen und wisst, wie ich mich fit halte. Jeder muss am Ende selbst entscheiden, wie er sein Leben gestalten möchte, aber auch hier ist es wieder wichtig, alles bewusst zu entscheiden.