Scheinwelt Instagram: Nicht alles ist Perfekt

*Werbung, weil Nennung

Instagram ist eine Scheinwelt. Nicht alles ist immer so perfekt ist, wie es im ersten Moment wirkt…

Scheinwelt Instagram. Es ist nichts Neues: Alles, was auf Social Media passiert, ist oberflächlich. Auf den verschiedenen Kanälen, präsentieren sich täglich unzählige User von ihrer besten Seite. Tolle Haare, hübsches Gesicht, der perfekte Body und natürlich eine Liebesbeziehung wie im Cinderella-Märchen. Das Leben der bekannten Blogger und Influencer scheint geradezu perfekt – eine Spezies vom anderen Stern?

Immer wieder bekommen einige Blogger-Freundinnen und ich, gerade von jüngeren Usern, unzählige Komplimente via Instagram – wir haben uns schon oft darüber ausgetauscht. „Deine Haare sind so perfekt“,  „Wie schaffst du es so einen perfekten Körper zu bekommen“ und und und. Grundsätzlich weiß man natürlich jedes Kompliment sehr zu schätzen, aber perfekt ist wirklich niemand. Im wahren Leben habe ich keine Lust darauf, mich jeden Tag zurechtzumachen und zu schminken, deshalb entstehen meine Fotos auch nur dann, wenn ich Lust darauf habe. Selbst als reiner Beauty- oder Fashionblogger wacht man nicht perfekt gestylt auf und es steckt viel mehr Arbeit hinter der ganzen Sache, als die Klischee-Schublade vermuten lässt.

Warum nutze ich Instagram, wenn ich es selbst so oberflächlich finde?

Angefangen hat alles mit meinem Blog. Ich habe schon immer gerne geschrieben und mit meiner besten Freundin schon als 10-jährige selbstgemachte Magazine für 30 Pfennig in der Stadt verkauft (ja, das war noch echte Handwerkskunst). Ich mache mir über viele Dinge viele Gedanken – nicht immer zum eigenen Vorteil, aber definitiv ein riesiger Faktor, der meine Kreativität ausmacht. So fing ich nach dem Praktikum bei einem Hamburger Fashion- und Lifestyle Magazin also an, meinen eigenen Blog zu kreieren, denn ich konnte und wollte nicht aufhören meine Gedanken niederzuschreiben. 

Instagram dient in dem Fall, rein rational betrachtet, als Werbeplattform für meinen Blog. Nichtsdestotrotz steckt auch viel Persönlichkeit und viel Leidenschaft hinter allem, was ich tue (ansonsten hätte ich längst keine Lust mehr). Ich mache nichts, bei dem ich nicht zu 100% dahinterstehe. Als Designerin mag ich es, visuelle Dinge festzuhalten und alles schön aussehen zu lassen – Berufskrankheit. Es gibt natürlich auch Tage, da habe ich einfach keine Lust auf Social Media – erst recht nicht, wenn ich meinen Wochenbericht der Nutzungsdauer auf meinem Smartphone sehe (send help). Ich nehme mir auch mal eine Auszeit vom Handy (wenn auch viel zu selten), versuche aber dennoch konstanten Content zu generieren, um auf meine Artikel aufmerksam zu machen.

Was ich niemals auf Social Media teilen würde?

Ganz klar: Meine Beziehung, meine Familie und meine engsten Freunde. Jeder User muss selbst entscheiden, wo er seine Grenzen setzt. Für mich fangen sie dann an, wenn es um die wichtigsten Menschen in meinem Leben geht. Sicherlich verlinke ich auch mal den einen oder anderen mir bedeutsamen Freund in meiner Story, jedoch sind das in der Regel Leute, die selbst sehr aktiv auf Instagram sind. Warum es so wichtig ist im Hier und Jetzt zu leben?

 

Fakt ist: Oft steckt viel mehr Arbeit hinter dieser ganzen Blogger-Welt, als es zunächst für Außenstehende den Anschein macht. Nichts ist immer gleich perfekt und es gibt genauso viele Höhen und Tiefen, wie bei anderen Menschen auch. 

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