Status: Diese Dinge machen dich wirklich aus

*Werbung, da Markennennung

Status. Ein Wort, dass wohl den Alltag vieler um uns herum bestimmt – vor allem in der Großstadt. Immer wieder beobachte ich, wie sich Menschen in meiner Umgebung mit Dingen profilieren, die sie ausmachen. Der Spagat zwischen dem gesunden Stolz auf sich selbst, Dinge geschafft zu haben, und der Überheblichkeit, ist für viele nicht so einfach…

Status über Wertschätzung. Das Ganze führt bei vereinzelten Leuten soweit, dass sie sich anderen Menschen intellektuell weitaus überlegener fühlen. Sie sehen nicht die wichtigen Werte in ihrem Gegenüber, sondern nur, dass sie ihrer Meinung nach in einer höheren Position stehen. Woran liegt das? An dem größeren Auto, der teureren Wohnung, oder dem vermeintlich besseren Job. Doch was bedeutet in diesem Zusammenhang eigentlich „besser“?

BODENSTÄNDIGKEIT

Einige Menschen sind erfolgreich in ihrem Beruf und verdienen einen Haufen Kohle. Sie denken dadurch fälschlicher Weise, dass sie deswegen mehr tun, als andere. In Wirklichkeit sind sie sind jedoch schlichtweg nicht erfüllt und stecken andere gerne in Schubladen, ohne sich jemals mit den eigentlichen Fakten beschäftigt zu haben. Solche Eigenschaften zeugen von extrem schwachen Charakter und wenig Rückrad. In der für sie alltäglichen Ellenbogengesellschaft geht ständig darum, besser zu sein als der andere, weiter zu kommen als der andere, und sich damit zu profilieren. Achtung: damit meine ich nicht, dass man sich keine Ziele setzen und nicht ehrgeizig sein soll – ganz im Gegenteil. Ich meine damit, dass man nicht um jeden Preis alles um sich herum vergessen sollte und sich auf seinem Karriereweg, neben einem gesunden Ehrgeiz, immer den Lebenssinn vor Augen halten sollte: ehrliche Freunde, Familie und Menschen, die abseits dessen für einen da sind.

 

Die Frage ist doch: was bedeutet Erfolg und wer definiert ihn? Ist man wirklich erfolgreich in seinem Leben, wenn man viel Geld verdient und sich ständig vor anderen beweisen will, jedoch keinerlei wesentlichen Wert und Empathie besitzt? Vielmehr sollte das Lebensziel die Ausgeglichenheit zwischen all dem sein, die natürlich bei jedem ganz individuell variieren kann.

WERTSCHÄTZUNG

Eines habe ich ich während meiner letzten Reise immer wieder gefragt: warum sind nahezu alle Menschen, die ich in Asien getroffen habe, so glücklich? Warum begegne ich in Vietnam Kriegsopfern auf der Straße, die auf Grund der Historie oft keine berufliche Perspektive und somit auch keine finanzielle Sicherheit haben, mich aber trotz allem mit einem Lächeln begrüßen und glücklich zu sein scheinen? Wahrscheinlich sind diese Menschen dort sogar reicher, als viele der Industrieländer. Warum? Weil sie von diesem ganzen Konsum noch nicht so eingenommen sind & die Welt im wahrsten Sinne des Wortes mit offenen Augen sehen. Sie schätzen die kleinen Dinge im Leben und erfreuen sich am Wesentlichen.

WAS WIRKLICH ZÄHLT

‚Minimalism – A documentary about the important things‘ – eine Netflix Dokumentation, die ich nur empfehlen kann. Es geht um einen minimalistischen Lebensstil und die Frage, worauf es im Leben ankommt. Vorweg: Es geht mir nicht darum, den Minimalismus in’s Extreme auszuleben, sondern, wie ich schon so oft in meinen Artikeln erwähnte, bewusst zu leben und sich nicht immer so von dem Konsum und Materialismus (somit auch dem Status) einnehmen zu lassen. Was macht übermäßiger Konsum mit uns und wozu führt er?

Sorgen

Social Media nimmt mittlerweile den Alltag vieler von uns ein. So viele Vorteile und Inspiration diese Welt auch zu bieten hat, so viele negative Dinge bringt sie auch mit sich. Wir sollten viel mehr Wohlsein und Ruhe in den präsenten Dingen finden, als ihnen immer schon einen Schritt voraus zu sein und uns über Dinge den Kopf zu zerbrechen, die noch gar nicht geschehen sind und oft auch nicht passieren werden. Was einst als nützlich empfunden wurde, wird nun als notwendig betrachtet. Wir überfluten unsere Reize tagtäglich mit Datenströmen, die uns oft schneller interpretieren und handeln lassen, als wir uns die Zeit zum Reflektieren einzelner Situationen geben. Am Ende können Dinge schon durch einfache „double Taps“ zerstört werden, weil wir viel zu viel in die virtuelle Welt hinein interpretieren. Während wir uns die ganze Zeit nur Sorgen über Sachen machen, sollten wir uns eine Frage stellen: Sind diese Gedanken gerade wirklich nützlich? Bringen sie mich weiter? Nur ein Bruchteil der Sorgen sind wirklich berechtigt und konstruktiv. Dann gibt es die unnützen, unnötigen, die uns einfach nur herunterziehen – think about it!

Einsamkeit

Status hilft uns nicht zu überleben. Wenn wir nichts mehr haben, dann ist alles was zählt die Liebe in jeglicher Form – Familie, Freunde und andere wichtige Menschen. Sie bauen uns auf und sie finden gemeinsam Lösungen, wenn man mal nicht weiter weiß und dieses Gefühl kann kein Konsumgüter der Welt ersetzen. Wir sollten jeden einzelnen Menschen in unserem Leben stets zu schätzen wissen und ihm so viel Liebe und Zeit schenken, wie wir nur können – egal, in welcher Beziehung wir zu ihm stehen. Wertschätzung und Ehrlichkeit gehen mit der Liebe einher und lassen uns niemals einsam werden.

Identitätsverlust

Die menschliche Identität ist oft nicht mehr das, was man tut, sondern das, was man besitzt. Uns allen sollte bewusst sein, dass Dinge und Konsum auf Dauer nicht unser Verlangen nach Bedeutung befriedigen. Materielle Dinge können nicht die wahren Interessen des Lebens erfüllen, weil sie schlichtweg keine Bedeutung haben, sondern nur dem Zweck dienen. Lässt man sich durch Status leiten, so stirbt das Individuum in uns aus und wir verlieren unsere eigene Identität.


Fazit: Status bedeutet Einsamkeit und das Schönste, Größte und Bedeutendste im Leben sind Liebe, Wertschätzung und Zeit. Lese jetzt mehr zum Thema Idealismus & Konsumverhalten

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